Shuva
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Geschrieben von: Kirsten Wagner   
Donnerstag, den 25. Januar 2018 um 00:00 Uhr

RESERVIERT

Sei meines Hundes Freund, und du
bist auch der meine
. Indianische Weisheit

 

tierische Daten: Schäferhund-Mix, männlich, kastriert, geb. 01-2015, 60cm, geimpft, gechippt, MMT negativ

Bericht seiner Gassigängerin Beate:

24.01.2018 (Wie ich ihn sehe. Ein kleiner Bericht):

Ein ganz toller Kumpelhund. Noch nicht fertig erzogen, aber auf dem besten Weg ein gut erzogener Hund zu werden.

Ich gehe seit 2 Monaten täglich ca. 1,5h mit Shuva Gassi und möchte darstellen, wie ich ihn erlebe. Am Anfang kannte er nicht viel.

Als ich die ersten Male mit ihm Gassi gegangen war, hatte ich lange Arme vom starken Ziehen an der Leine und ich
war gezwungen mir etwas einfallen zu lassen, wenn ich weiter mit ihm unterwegs sein wollte. Also habe ich das
Ein oder Andere ausprobiert und freue mich jedes Gassigehen darüber, wie toll Shuva mitmacht und mit welcher
Begeisterung er bei der Sache ist. Es macht sehr viel Spaß mit ihm. Und er kann mittlerweile sehr ruhig und

gelassen phasenweise neben mir gehen.

Shuva möchte bewegt werden und Kopfarbeit leisten. Er liebt es zu laufen und er liebt es, wenn er merkt,
dass er etwas richtig gemacht hat und Lob und Leckerlis dafür bekommt und ich mich mit ihm beschäftige.
Auch immer mal wieder anhalten und sich kraulen lassen mag er sehr. Er holt sich am Anfang unserer Gassirunde
viele Streicheleinheiten ab.

Ins hohe Gras geworfene Leckerlis findet er alle!!! - ohne Ausnahme und mit großer Begeisterung ist er bei der Sache.

Als grobmotorisch empfinde ich ihn nicht – im Gegenteil, es fällt mir immer wieder auf mit welcher Vorsicht er die
Leckerlis aus meiner Hand nimmt, auch wenn der Winterhandschuh oft dazwischen ist, wie er sofort auf jede Bewegung
der Leine reagiert und immer mit den Ohren bei mir ist und auch nur geflüsterte Hinweise wahrnimmt und darauf reagiert.

Er wirkt wie ein kleiner Hundejunge mit tapsigem Welpengang und lustig wackelnden Ohren.

 

Er ist sehr vorsichtig und sensibel und möchte immer alles richtig machen. Wenn er merkt, dass ich etwas Bestimmtes
von ihm möchte, er aber nicht weiß was er tun soll ist er sehr verzweifelt und springt an mir hoch um zu sagen,
hilf mir und sag mir was du von mir willst.
Er reagiert immer wenn ich ihn rufe.

Er hat in kürzester Zeit folgendes bei mir gelernt:

LANGSAM – benutze ich, wenn ich nach einer kurzen Laufstrecke wieder gehe oder er schneller
gehen will als ich, um ihn zu bremsen

SITZ-BLEIB – er setzt sich und wartet z. B. auf sein Leckerli und geht weiter

STOP-STEH-BLEIB – wenn wir eine Straße überqueren bleibt er stehen und wartet bis es
weitergeht / oder wenn er danach ein kurzes Wegstück neben mir gehen soll

BEI-MIR-BLEIB – läuft er langsam selbstständig dicht neben mir über die Straße oder auch ein
Stück auf dem Weg ohne Leinenzug

SUCH – sein Lieblingskommando, begeistert geht die Nase nach unten und die Suche nach Leckerlis beginnt

UND STOPP – am Ende einer Übung - er setzt sich immer nach einer Übung, wartet auf sein Leckerli
(er nimmt immer nur Eins und ist damit zufrieden) und geht weiter

WEITER – da weiß er, dass eine Übung beendet ist und normal weitergegangen wird

Wir üben diese Kommandos immer wieder das klappt richtig gut.

 

Hundebegegnungen waren am Anfang immer mit heftigem Bellen begleitet - das wird immer besser und
wenn ich rechtzeitig darauf reagiere, habe ich ihn gut im Griff (immer öfter :))- hier übe ich noch fleißig.
Sehe, dass sich auch in diesem Punkt schon viel getan hat und tut.

Begegnungen mit Menschen sind völlig problemlos – egal ob Radfahrer, Jogger, Spaziergänger...

Mir gegenüber zeigt er sich:

offen und vertrauensvoll, liebevoll, sanft, leise, immer fröhlich, begeistert, verschmust, sehr klug,
anhänglich, immer gut gelaunt, fit, freudig, ruhig / bellt nur manchmal andere Hunde an sonst ist

er still und sehr bemüht alles richtig zu machen.

Er hat ein riesiges Herz, mit einer großen Portion Sanftmut und liebt ausgedehnte Spaziergänge.

Er hat viel Energie und ist der ideale Joggingbegleiter. Kopfarbeit mag er sehr.

 

Ich denke entspannte ruhige Menschen tun ihm gut und sanfte Töne reichen aus.

Er braucht Menschen die sensibel und klar mit ihm sind und auch Grenzen zeigen und ihm weiter
helfen ein gut erzogener Hund zu werden und noch vieles zu lernen und die Welt kennenzulernen.

 

Mein Tipp:

Falls sie mit ihm eine Runde gehen und ihn kennenlernen möchten, gehen sie eine große Runde durch den
Wald. Denn Shuva wird erst zu Shuva ab einer größeren Distanz zum Tierheim.

Und lassen Sie sich ein Halsband geben und Leinen sie ihn zusätzlich am Halsband an. Wenn er mit dem
Ziehen beginnt, kann man mit Zugverlagerung auf das Halsband super gegensteuern.

 

Seine Pfleger berichten:

Wenn er vom Gassigehen zurück ist, ist er ganz entspannt und was die Hundekumpels um ihn

herum im Tierheim machen, interessiert ihn nicht, den restlichen Tag hört man nicht viel von ihm.

Er wäre eher geeignet als Einzelhund und zu Katzen könne er LEIDER nicht vermittelt werden :(.

Er hat zuvor 2 Jahre lang im Tierheim in Spanien gelebt, wo er problemlos im Hunderudel auf
dem Tierheimgelände unterwegs war.

 

So - das ist meine Sicht auf Shuva.